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Seminarprogramm

Die LWL-Messe der Inklusionsunternehmen 2026 bietet nicht nur die Möglichkeit zum Austausch und zur Information, sondern hält ein vielfältiges Programm an Vorträgen und Seminaren bereit. In drei Seminarräumen und in unserem Messeforum finden vielfältige Veranstaltungen statt, die ein breites Spektrum an Themen rund um Inklusion und Inklusionsbetriebe abdecken.

Weiße Stühle in Reihe gestellt vor einer Bühne mit Rednerpult

Informationen zu den Seminaren

Es stehen sowohl Gebärden-Dolmetscher:innen als auch Schrift-Dolmetscher:innen zur Verfügung. Alle Vorträge sind kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen!

Bühne im Foyer des Eingang Nord

09:30 - 10:00 Uhr
Eröffnung der Messe

Dr. Georg Lunemann (Direktor des LWL), Uta Deutschländer (lag if), Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW)

Seminarraum 1

10:00 - 11:00 Uhr
Inklusionsunternehmen im Gespräch - Auszubildende - die Fachkräfte von morgen

Auszubildende und Betriebe werden immer wieder mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Die Inklusionsbetriebe berichten, wie zukunftsweisende Ausbildung gelingt und warum es sich lohnt, in Ausbildung und gleichzeitig in die Zukunft des Unternehmens zu investieren   Inklusionsunternehmen im Gespräch - Arbeit inklusiv (Wfbm) 
Unterstützt durch den LWL gelingen jedes Jahr über 100 erfolgreiche Übergänge aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Beteiligten berichten über ihre Erfahrungen, über erfolgreich bewältigte Herausforderungen und neue Chancen.
Hotel Guter Hirte gGmbH Münster, Lippischer Kombi-Service GmbH, Georgs Plus Detmold, Integrationsfachdienst

11:10 - 12:00 Uhr
Einführung in das Thema KI sowie KI und Kundengewinnung/Kundenbindung 

Prof. Dr. Heiko Kopf

12:10 - 13:00 Uhr
Robotik und Inklusion (inkl. Roboter)

Prof. Dr. Hüsing (TU Aachen)

13:10 - 14:00 Uhr
Diskussionsrunde - aktuelle Fragestellungen für Inklusionsbetriebe

Claudia Middendorf (Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung in NRW), Ulrich Adlhoch (bag if Berlin) , Landesrat Takis Mehmet Ali             


14:10 - 15:00 Uhr
Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) 

Die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber wurden im Rahmen des Teilhabestärkungsgesetzes als § 185a neu in den Aufgabenkatalog der Integrationsämter und somit in das SGB IX aufgenommen. Als "Lotsen" mit niedrigschwelligem Zugang im gegliederten Sozialleistungssystem stehen die EAA auch im Verbandsgebiet des LWL flächendeckend zur Verfügung.  
Christian Münch (Südwestf. Industrie- und Handelskammer zu Hagen), Ursula Zumbrock (Integrationsfachdienst Siegen)

Seminarraum 2

10:00 - 10:45 Uhr
Arbeitsplatzgestaltung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen 

Das LWL-Projekt - Omni-Assist - Digitale Assistenzsysteme können Menschen mit kognitiven, geistigen oder auch psychischen Einschränkungen bei der Arbeit unterstützen. Mit solchen Technologien wurden im Projekt Omni-Assist unterstützende Arbeitsumgebungen in verschiedenen Branchen realisiert und umgesetzt. Erste Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule OWL, dem Frauenhofer-Institut IOSB-INA und dem Unternehmen delta3 liegen vor und werden vorgestellt. 
Alexander Kuhn (delta3 GmbH Lemgo), Frank Schrapper (Technischer Beratungsdienst im LWL-Inklusionsamt Arbeit)

11:00 - 11:45 Uhr
Inklusionsbetrieb als Arbeitgeber – warum sollte ich mich bewerben? Mehrwert für mich als Arbeitnehmer - Ausbildung WfbM

Ulrike Stiehl (IFD)

12:00 - 12:45 Uhr
bag if - Ausbildung - "MehrWert inklusive"

Schulabgänger:innen aus Förderschulen, die keinen Ausbildungsplatz finden, auf der einen Seite - und Inklusionsunternehmen, die unter Fachkräftemangel leiden, auf der anderen Seite. Wie diese Akteure zusammenfinden, zeigt das bag if Projekt mit dem Ziel, die Ausbildung in den Inklusionsunternehmen zu stärken 
.Ausbildung inklusiv gestalten"
Eine abgeschlossene Ausbildung ist eine gute Grundlage für die Teilhabe am Arbeitsleben. Daher ist es wichtig, junge Menschen am Übergang Schule Beruf entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu unterstützen. Informationen, wie das gelingen kann, gibt das Jugendberufshaus Dortmund.
Claudia Rustige (Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V., Babett Linnell (Agentur für Arbeit Dortmund)

13:00 - 13:50 Uhr
Jobcoaching - Lernort Arbeitsplatz

Dort lernen, wo die Arbeit stattfindet, das steckt hinter der Idee "erst platzieren, dann qualifizieren." Menschen mit Behinderung erhalten ein Qualifizierungsangebot unmittelbar am Arbeitsplatz.
Warum Jobcoaching erfolgreich ist, welche Akteure dabei sind und wie die Umsetzung erfolgt, das erfahren Sie in diesem Vortrag, der einen spannenden Einblick in die Praxis verspricht.
Claudia Daldrup (LWL-Inklusionsamt Arbeit)

14:00 - 14:50 Uhr
Inklusionsunternehmen im Gespräch | Erfahrungen aus Gründung und Beratung | Best Practice - Gründung von Inklusionsbetrieben

Der Workshop verfolgt das Ziel, das Potential von Easy Reading für die digitale Teilhabe mit den Teilnehmenden zu diskutieren und damit in die Unternehmenslandschaft zu tragen. Eröffnet wird das Format durch eine Einführung in die Funktionen des Tools, woraufhin in didaktisch und thematisch verschiedenen Stationen eine Erprobung stattfindet. Ein anschließendes Diskussionsforum ermöglicht die Verortung und Positionierung von Easy Reading in der Rehabilitationslandschaft sowie die Entwicklung von nachhaltigen Zukunftsszenarien.
Inklusionsbetrieb Theilmeier, Inklusionsabteilung REWE Dortmund, Handwerkskammer Münster

Seminarraum 3

10:15 - 11:00 Uhr
KAoA-STAR – Ein Blick in die Praxis 

„STAR“ - Schule trifft Arbeitswelt ist ein Baustein von „KAoA“ -„Kein Abschluss ohne Anschluss“ – das Übergangssystem von der Schule in den Beruf in NRW.  
Wir zeigen anhand eines gelungenen Beispiels aus der Praxis, wie der Übergang mit Unterstützung von KAoA-STAR von der Schule – Förderschule oder auch eine Schule des Gemeinsamen Lernens – von jungen Menschen mit Handicap auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – zum Beispiel in ein Inklusions-unternehmen – funktionieren kann.  
Kristina Steffen (LWL-Inklusionsamt Arbeit), Carsten Roman (LWL-Inklusionsamt Arbeit)

11:15 - 12:00 Uhr
Inklusiv Führen - Umgang mit der Unterschiedlichkeit in Teams 

Unterschiede, wie Geschlecht oder Alter fördern in der Regel die soziale und fachliche Kompetenz von Teams. Leistungsunterschiede hingegen führen häufig zu Spannungen und Unverständnis. Dies stellt eine besondere Herausforderung in vielen Inklusionsbetrieben dar. Erfahren Sie, wie Sie diese Herausforderungen meistern können. Im Vortrag erfahren Sie modernste systematische Ansätze, sowie Praxisbeispiele des gesundheitlichen Managements psychischer Belastungen im Arbeitskontext und Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten einer gesundheitsverträglichen Ausgestaltung in Ihrer beruflichen Praxis.
Ingrid Stumpf (FAF gGmbH, Köln), Martina Methe (LWL-Präventionsfachdienst Sucht und Psyche)

12:15 - 13:00 Uhr
Vergaberecht: Eine Chance zur Stärkung der Inklusionsunternehmen 
Der Workshop informiert über die rechtlichen Grundlagen der öffentlichen Vergabe von Aufträgen und über die Möglichkeiten der bevorzugten Vergabe an Inklusionsbetriebe. Die Beschaffungsstrategie beim LWL und praktische Hinweise bei der Bewerbung um öffentliche Aufträge runden den Vortrag ab.
Kyra Linnea Zimmermann (LWL-Haupt- und Personalabteilung), Grünbau inklusiv, Pro-I

13:15 - 14:00 Uhr
Employer Branding - Was tun in Zeiten von Personal- und Fachkräftemangel?

In Zeiten von Fachkräftemangel und Generationenwandel hat sich die Rolle von Arbeitgebenden auf dem Bewerbungsmarkt gewandelt. Wunscharbeitgeber:innen zu werden und damit im Wettbewerb um Mitarbeitende zu punkten, ist das Ziel nahezu aller Betriebe. Aber wie wird man nun eigentlich DER Arbeitgebende erster Wahl, für den sich Bewerbende auf dem Markt der Möglichkeiten entscheiden? Und wie gelingt es, die gewonnenen Personen auch zu halten und immer wieder auf das Neue zu überzeugen? 
Julia Wedderkopf (Handwerkskammer Münster)

14:15 - 14:45 Uhr
Inklusionsunternehmen im Gespräch | Sozialer Auftrag und Wirtschaftliches Handeln - Unterstützung und Fördermöglichkeiten

Eine solide und gründliche Planung schafft die Vorausetzung für ein erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Das gilt für jedes Unternehmen. Darüber hinaus haben Inklusionsunternehmen noch einen sozialen Auftrag, in dem sie Menschen mit Behinderung sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze anbieten. Worauf es dabei ankommt und wie es gelingt, beides erfolgreich unter einen Hut zu bekommen, berichten Inklusionsunternehmen im Gespräch "mein Alltag im Inklusionsunternehen"


15:00 - 15:30 Uhr
Aktion Mensch - Fördermöglichkeiten für Inklusionsunternehmen

Die Aktion Mensch setzt sich dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Im Vortrag werden Ihnen die Fördermöglichkeiten für gemeinnützige Inklusionsunternehmen vorgestellt, von der Entwicklung des Konzepts bis hin zur Strukturentwicklung schon länger bestehender Betriebe. Praktische Tipps zur Antragstellung und Raum für Fragen schließen sich an.
Rebekka Rittmann (Aktion Mensch e.V. Bonn)