Informationen zu den Seminaren
Es stehen sowohl Gebärden-Dolmetscher:innen als auch Schrift-Dolmetscher:innen zur Verfügung. Alle Vorträge sind kostenfrei und ohne Anmeldung zu besuchen!
Bühne im Foyer des Eingang Nord
09:30 - 10:00 Uhr
Eröffnung der Messe
Dr. Georg Lunemann (Direktor des LWL), Uta Deutschländer (lag if), Claudia Middendorf (Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung in NRW)
Seminarraum 1
10:00 - 11:00 Uhr
Inklusionsunternehmen im Gespräch - Auszubildende - die Fachkräfte von morgen
Auszubildende und Betriebe werden immer wieder mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Die Inklusionsbetriebe berichten, wie zukunftsweisende Ausbildung gelingt und warum es sich lohnt, in Ausbildung und gleichzeitig in die Zukunft des Unternehmens zu investieren Inklusionsunternehmen im Gespräch - Arbeit inklusiv (Wfbm)
Unterstützt durch den LWL gelingen jedes Jahr über 100 erfolgreiche Übergänge aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Beteiligten berichten über ihre Erfahrungen, über erfolgreich bewältigte Herausforderungen und neue Chancen.
Regina Schafmeister (Stiftung Kolping Forum), Kira Luther (Lippischer Kombi-Service GmbH), Marc Brüggemann (Georgs Plus), Andrea Blomenkamp (IFD Borken/Coesfeld)
Moderation: Ralph Peya (LWL-Inklusionsamt Arbeit)
11:10 - 12:00 Uhr
Hysterie, Hype und schnelle Vorteile – Wie künstliche Intelligenz Unternehmen im Marketing unterstützen kann
Künstliche Intelligenz ist ein großes Thema unserer Zeit. Die allgemeinen Bewertungen und Einschätzungen hinsichtlich der KI pendeln zwischen Dämonisierung und Überschätzung. Neben einer kurzen Einführung in die künstliche Intelligenz erfahren Sie in dem Vortrag wie diese Technologie im Marketing von mittelständischen Unternehmen eingesetzt werden kann. Dabei werden Veränderungen in der Art und Weise wie Unternehmen Kunden erreichen können genauso aufgezeigt wie dargestellt wird, wie Marketing-Prozesse durch den Einsatz von KI effizienter gestaltet werden können. Neben den Chancen und Risiken werden auch Tipps für die Einführung von KI gegeben, damit besonders mittelständische Unternehmen von der Technologie profitieren können.
Prof. Dr. Heiko Kopf (Head of Department Hochschule Hamm-Lippstadt, Physik & Technologie-/Innovationsmanagement)
12:10 - 13:00 Uhr
Inklusive Arbeitsplätze mittels kollaborierender Robotik gestalten
Um die aktive Teilnahme von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu ermöglichen und zu fördern, können kollaborierende Roboter als technische Unterstützung eingesetzt werden. Im Vortrag erfahren Sie, wie man solche inklusiven Arbeitsplätze umsetzen kann, welche Randbedingungen und Fördermöglichkeiten bestehen. Es werden Fallbeispiele genannt und Anregungen gegeben, die überzeugen. Der Vortrag informiert auch über das Projekt IIDEA. In diesem Fortbildungs- und Aufklärungsprojekt wurde ein Demonstrator-Arbeitsplatz modellhaft entwickelt und umgesetzt. Hier kann Hands-On getestet und erlebt werden.
"Inklusive Arbeitsplätze mit Robotern gestalten" - Carlo Weidemann zeigt, wie Roboter Menschen mit Behinderung bei der Arbeit helfen können. Er stellt Beispiele, Fördermöglichkeiten und das Projekt IIDEA mit einem Test-Arbeitsplatz zum Ausprobieren vor.
Dr.-Ing. Carlo Weidemann (RWTH Aachen University, Institut für Getriebetechnik, Maschinendynamik und Robotik)
13:10 - 14:00 Uhr
Diskussionsrunde - aktuelle Fragestellungen für Inklusionsbetriebe
Themen sind u.a. Personalakquise, Fachkräftemangel, Projekt Aufbruch inklusiver Arbeitsmarkt, gesellschaftliche Bedeutung von Inklusionsbetrieben / Rolle für einen zukunftsfähigen und nachhaltigen inklusiven Arbeitsmarkt
Budget für Arbeit, Umsetzung Inklusionsinitiative NRW - Chancen für Inklusionsbetriebe
Blick auf die Herausforderungen und Zukunftschancen
Claudia Middendorf (Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung in NRW), Ulrich Adlhoch (bag if ), Takis Mehmet Ali (LWL-Sozialdezernent)
Moderation: Michael Wedershoven (LWL-Inklusionsamt Arbeit)
14:10 - 15:00 Uhr
Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)
Die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber wurden im Rahmen des Teilhabestärkungsgesetzes als § 185a neu in den Aufgabenkatalog der Integrationsämter und somit in das SGB IX aufgenommen. Als "Lotsen" mit niedrigschwelligem Zugang im gegliederten Sozialleistungssystem stehen die EAA auch im Verbandsgebiet des LWL flächendeckend zur Verfügung.
Christian Münch (Südwestf. Industrie- und Handelskammer zu Hagen), Nicole Reese (IFD Recklinghausen)
Seminarraum 2
10:00 - 10:45 Uhr
AMICO: Digitale Assistenzsysteme, so individuell wie deine berufliche Teilhabe
Entdecken Sie die Chancen einer menschzentrierten Arbeitsunterstützung durch digitale Werkzeuge, die individuell auf physische und psychische Barrieren eingehen. Anhand von Praxisberichten aus zwei Werkstätten wird gezeigt, wie eine individuelle menschzentrierte Arbeitsunterstützung gelingt. Dabei werden konkrete Ansätze vorgestellt, deren Transfer aus der Werkstatt in direkte Arbeitsumgebungen und andere Branchen möglich ist.
Digitale Hilfsmittel können Menschen bei der Arbeit individuell unterstützen. Der Vortrag zeigt Beispiele aus zwei Werkstätten für behinderte Menschen und erklärt, wie diese Lösungen in jedem Betrieb eingesetzt werden können. Das System Amico erläutert zb Arbeitsschritte Schritt für Schritt, ist dabei aber individuell auf jeden Beschäftigten und seine individuellen Bedürfnisse angepasst.
Frank Schrapper (LWL-Inklusionsamt Arbeit)
11:00 - 11:45 Uhr
Psychische Gesundheit im Betrieb - frühzeitig erkennen und wirksam handeln
Gesunde Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit aller Organisationen. In einer Arbeitswelt, die von Veränderung, Komplexität und steigenden psychischen Anforderungen geprägt ist, gewinnt betriebliche Prävention zunehmend an strategischer Bedeutung. Psychische Gesundheit betrifft alle Beschäftigten - unabhängig von individuellen Voraussetzungen, Belastungen oder Einschränkungen - und ist zugleich eng mit Strukturen, Führung und Unternehmenskultur verbunden. In meinem Vortrag erhalten Sie kompakt und praxisnah einen Überblick der betrieblichen Herausforderungen und ihre Folgen. Was belastet uns bei der Arbeit? Woran erkenne ich, dass jemand belastet ist? Und wie können Organisationen vorbeugen? Sie lernen Strategien zur Förderung der mentalen Gesundheit im Betrieb, Handlungsoptionen aber auch betriebliche Grenzen kennen.
Cosima Jäschke (LWL-Präventionsfachdienst Sucht & Psyche im LWL-Klinikum Gütersloh - Bernhard-Salzmann-Klinik)
12:00 - 12:45 Uhr
bag if - Ausbildung - "MehrWert inklusive"
Schulabgänger:innen aus Förderschulen, die keinen Ausbildungsplatz finden, auf der einen Seite - und Inklusionsunternehmen, die unter Fachkräftemangel leiden, auf der anderen Seite. Wie diese Akteure zusammenfinden, zeigt das bag if Projekt mit dem Ziel, die Ausbildung in den Inklusionsunternehmen zu stärken
Magdalena Weinsziehr (Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V. )
"Ausbildung inklusiv gestalten"
Eine abgeschlossene Ausbildung ist eine gute Grundlage für die Teilhabe am Arbeitsleben. Daher ist es wichtig, junge Menschen am Übergang Schule Beruf entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu unterstützen. Informationen, wie das gelingen kann, gibt das Jugendberufshaus Dortmund.
Nicole Bernau und Gessica Störmer (Agentur für Arbeit Dortmund )
13:00 - 13:50 Uhr
Jobcoaching - Lernort Arbeitsplatz
Dort lernen, wo die Arbeit stattfindet, das steckt hinter der Idee "erst platzieren, dann qualifizieren." Menschen mit Behinderung erhalten ein Qualifizierungsangebot unmittelbar am Arbeitsplatz.
Warum Jobcoaching erfolgreich ist, welche Akteure dabei sind und wie die Umsetzung erfolgt, das erfahren Sie in diesem Vortrag, der einen spannenden Einblick in die Praxis verspricht.
Claudia Daldrup (LWL-Inklusionsamt Arbeit)
14:00 - 14:50 Uhr
Inklusionsunternehmen im Gespräch | Erfahrungen aus Gründung und Beratung | Best Practice - Gründung von Inklusionsbetrieben
Jörg Janzen (Handwerkskammer Münster), Lars Süwolto & Frau Gebel (REWE)
Seminarraum 3
10:15 - 11:00 Uhr
KAoA-STAR – Ein Blick in die Praxis
„STAR“ - Schule trifft Arbeitswelt ist ein Baustein von „KAoA“ -„Kein Abschluss ohne Anschluss“ – das Übergangssystem von der Schule in den Beruf in NRW.
Wir zeigen anhand eines gelungenen Beispiels aus der Praxis, wie der Übergang mit Unterstützung von KAoA-STAR von der Schule - Förderschulen, Schulen des Gemeinsamen Lernens oder Schulen im Sek. II - von jungen Menschen mit Handicap auf den allgemeinen Arbeitsmarkt funktionieren kann..
Carsten Roman (LWL-Inklusionsamt Arbeit), Veit Kassel (IFD Bochum-Herne)
11:15 - 12:00 Uhr
Inklusionsbetrieb als Arbeitgeber – warum sollte ich mich bewerben?
Inklusionsbetriebe bieten u.a. besondere Möglichkeiten und Vorteile für Menschen, die aus einer Werkstatt für behinderte Menschen wechseln oder auch für Schüler:innen aus Förderschulen. Kompakte Infos zu Rente, Rückckehrmöglichkeiten in die Werkstatt, Gehalt und Begleitung. Informationen und gute Beispiele für erfolgreiche Wechsel in Arbeitsverhältnisse in Inklusionsbetrieben
Ulrike Stiel (IFD), Beschäftigter aus IB, Teilnehmer aus dem IB Team
12:15 - 13:00 Uhr
Mehr Erfolg mit Vergaberecht – Chancen für Inklusionsbetriebe
Öffentliche Aufträge können ein wichtiger Erfolgsfaktor für Inklusionsbetriebe sein. Der Vortrag vermittelt praxisnah die Grundlagen des Vergaberechts und zeigt, wie Inklusionsbetriebe von den Regelungen profitieren und sich bei Ausschreibungen erfolgreich positionieren können
Kyra Linnea Zimmermann & Maike Brügge (LWL-Haupt- und Personalabteilung, Zentraler Einkauf)
13:15 - 14:00 Uhr
Employer Branding - Was tun in Zeiten von Personal- und Fachkräftemangel?
In Zeiten von Fachkräftemangel und Generationenwandel hat sich die Rolle von Arbeitgebenden auf dem Bewerbungsmarkt gewandelt. Wunscharbeitgeber:innen zu werden und damit im Wettbewerb um Mitarbeitende zu punkten, ist das Ziel nahezu aller Betriebe. Aber wie wird man nun eigentlich DER Arbeitgebende erster Wahl, für den sich Bewerbende auf dem Markt der Möglichkeiten entscheiden? Und wie gelingt es, die gewonnenen Personen auch zu halten und immer wieder auf das Neue zu überzeugen?
Julia Wedderkopf (Handwerkskammer Münster)
14:15 - 14:45 Uhr
Inklusionsunternehmen im Gespräch | Sozialer Auftrag und Wirtschaftliches Handeln - Unterstützung und Fördermöglichkeiten
Eine solide und gründliche Planung schafft die Vorausetzung für ein erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Das gilt für jedes Unternehmen. Darüber hinaus haben Inklusionsunternehmen noch einen sozialen Auftrag, in dem sie Menschen mit Behinderung sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze anbieten. Worauf es dabei ankommt und wie es gelingt, beides erfolgreich unter einen Hut zu bekommen, berichten Inklusionsunternehmen im Gespräch "mein Alltag im Inklusionsunternehen"
Handwerkskammer Münster, Dirk Thieme (Profil Grünbau)
15:00 - 15:30 Uhr
Aktuelle Brennpunkte im Steuerrecht für Inklusionsunternehmen: Risiken vermeiden, Chancen nutzen
Was müssen Geschäftsführung und Leitung zu Satzungsgestaltung, Rücklagenbildung, Quotenberechnung nach § 68 Nr. 3c AO und Umsatzsteuer unbedingt wissen, um Gemeinnützigkeit und Förderbedingungen nicht zu gefährden – und wo lassen sich rechtssicher Gestaltungsspielräume zur Stärkung des eigenen Geschäftsmodells nutzen? Anhand praxisnaher Fälle aus der Beratung werden typische „Steuerfallen“ aufgezeigt und in „Gestaltungs-Chancen“ übersetzt, damit Inklusionsbetriebe ihren sozialen Auftrag wirtschaftlich erfolgreich erfüllen können.
Iris Röttgering (Steuerberaterin & Zertifizierte Stiftungsberaterin bei der CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)