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Seminarprogramm

Die 5. LWL-Messe der Inklusionsunternehmen bietet nicht nur die Möglichkeit zum Austausch und zur Information, sondern hält ein vielfältiges Programm an Vorträgen und Seminaren bereit. In drei Seminarräumen und in unserem Messeforum finden vielfältige Veranstaltungen statt, die ein breites Spektrum an Themen rund um Inklusion und Inklusionsbetriebe abdecken.

Weiße Stühle in Reihe gestellt vor einer Bühne mit Rednerpult

Informationen zu den Seminaren

Die Seminare sind, ebenso wie die Messe, kostenlos und offen für alle. Es stehen sowohl Gebärdendolmetscherinnen als auch Schriftsprachdolmetscherinnen zur Verfügung.

Hier finden Sie das vollständige Programm:

Messeforum

09:30 - 10:00 Uhr
Eröffnung der Messe

Matthias Löb (LWL-Direktor), Uta Deutschländer (lag if)

10:00 - 10:30 Uhr
Eröffnung CEFEC

Christiane Haerlin (Präsidentin CEFEC), Petru Vasile Gafiuc (Generalsekretär CEFEC), Dr. Fritz Baur (1. Vorsitzender bag if)

10:30 - 11:00 Uhr
Die Schirmherren im Gespräch mit Dörte Maack

Karl-Josef Laumann (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW), Valeska Knoblauch (Para-Badminton-Spielerin)

11:00 - 11:30 Uhr
Preisverleihung CEFEC-Business-Award und Freudenberg-Preis

11:30 - 12:30 Uhr
Arbeit inklusiv

Unterstützt durch den LWL gelingen jedes Jahr hunderte erfolgreiche Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Beteiligten berichten über Ihre Erfahrungen, über erfolgreich bewältigte Herausforderungen und neue Chancen.
Absolventen KAoA-STAR, Jobcoaching, Werkstattwechsel, Werkstattalternative

12:30 - 13:30 Uhr
Podiumsdiskussion - aktuelle Fragestellungen für Inklusionsbetriebe

Bundesprogramm AlleImBetrieb - aktuelle Entwicklungen; Budget für Arbeit - Zwischenbilanz; Budget für Ausbildung - Erwartungen; Steuerrecht - Befürchtungen
Dr. Fritz Baur (bag if), Matthias Münning (LWL-Sozialdezernent), Frau Middendorf (Landesbehindertenbeauftragte), Horst Frehe (ISL e.V. / Deutscher Behindertenrat), Uta Deutschländer (lag if)

13:30 - 14:30 Uhr
Arbeit 4.0

Die Digitalisierung der Arbeitswelt birgt Chancen und Risiken für Menschen mit Beeinträchtigungen. Welche das sind und wie diesen begegnet werden kann diskutieren Experten/innen aus dem Bereich der Digitalisierung.
Stefanie Frings (Diakonisches Werk Recklinghausen), Regina Schafmeister (Stiftung Kolping Forum), Anja Große-Coosmann (wertkreis Gütersloh), Sascha Jenderny (Fraunhofer IOSB-INA)

14:30 - 15:15 Uhr
CEFEC-Unternehmerpanel - Erfolgsfaktoren inklusiver Beschäftigung

Der Erfolg inklusiver Beschäftigung ist auf die richtigen Rahmenbedingungen angewiesen. Nationale und internationale Unternehmer/innen und Verbandsvertreter/innen diskutieren, was Politik und Verwaltung tun müssen und tun können, damit ein inklusiver Arbeitsmarkt entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention zur realistischen Perspektive wird. 
Unternehmerinnen und Unternehmer (national/international) und bag if, CEFEC, EuCIE

15:15 - 16:00 Uhr
Eine Generation tritt ab - Gründungsmotivation / Generationenwechsel / Anekdoten  

Langjährige Führungspersönlichkeiten treten ab und haben viel zu berichten. Was waren die Motive für die Gründung? Welche Hindernisse galt es zu überwinden? Warum hat es sich gelohnt, ein Inklusionsunternehmen zu gründen? Was sind die Herausforderungen beim Generationenwechsel?
Ludger Lünenborg (Lernen Fördern gGmbH), Andreas Knapp (INTEGRA gGmbH), Monika Zimmermann (LKS gGmbH), Thomas Pahls (GUW GmbH)

Seminarraum 1

10:00 - 11:00 Uhr
KAoA-STAR – Ein Blick in die Praxis

„STAR“ - Schule trifft Arbeitswelt ist ein Baustein von „KAoA“ -„Kein Abschluss ohne Anschluss“ – das Übergangssystem von der Schule in den Beruf in NRW.  Wir zeigen anhand eines gelungenen Beispiels aus der Praxis, wie der Weg von der Schule – Förderschule oder auch eine Schule des Gemeinsamen Lernens – in  den allgemeinen Arbeitsmarkt funktionieren kann.  
Kristina Steffen (LWL-Inklusionsamt Arbeit)

11:00 - 12:00 Uhr
Barrierefreie Arbeitsplätze: Design for all

Die barrierefreie und inklusive Gestaltung von Arbeitsplätzen fängt bei der Planung an – so können aufwendige Nacharbeiten vermieden werden. Worauf ist bei der Planung,  Ausschreibung, Einkauf und Umsetzung bei den gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen, Normen und Regeln zu achten? Von der Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer, Kommunikationshilfen, Beleuchtung, Akustik bis zum barrierefreien Internetauftritt bietet der Vortrag anhand vieler Beispiele einen Überblick zum Thema Gestaltung inklusiver Arbeitsplätze.
Michael Große-Drenkpohl (LWL-Inklusionsamt Arbeit, Fachdienst für Menschen mit Sehbehinderung), Frank Schrapper (LWL-Inklusionsamt Arbeit, Technischer Beratungsdienst)

12:00 - 13:00 Uhr
Inkludierte Gefährdungsbeurteilung - Der Schlüssel zu mehr Sicherheit bei der Beschäftigung und Einstellung schwerbehinderter Menschen

Die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung ist für Betriebe eine Herausforderung  – erst recht bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Aber: Es gibt kaum Handlungsanweisungen, um die speziellen Unfallgefahren für Menschen mit Behinderung zu beurteilen. Die „inkludierte Gefährdungsbeurteilung" ist eine konkrete Handlungsanweisung am Beispiel Höreinschränkungen und kann auf andere Behinderungen übertragen werden.
Volker Boeckenbrink (LVR-Inklusionsamt, Technischer Beratungsdienst)

13:00 - 14:00 Uhr
Jobcoaching – für jeden Topf den passenden Deckel!

Erst platzieren, dann qualifizieren - das gilt als besonders erfolgsversprechend. Jobcoaching ist in aller Munde und wird gehandelt als Instrument für alle Fälle. Jobcoaching ist ein individuelles Qualifizierungsangebot für Menschen mit Behinderungen. Es findet direkt am Arbeitsplatz statt. Der Betrieb wird zum Lernort und bekommt damit eine besondere Bedeutung. Erfahren Sie, wie dieses erfolgreiche Instrument in der Praxis funktioniert.
Claudia Daldrup (LWL-Inklusionsamt Arbeit)

14:00 - 15:00 Uhr
Steuerrecht und Inklusionsbetriebe

Personalquote, Gemeinnützigkeit, ermäßigter Umsatzsteuersatz, diese und weitere Fallstricke des Steuerrechts müssen Inklusionsbetreibe beachten, um auf der sicheren Seite zu sein. Dieser Beitragzeigt, welche steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten damit einhergehen und was Unternehmen in der Praxis beachten müssen.
Andreas Seeger (Steuerberater CURACON Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)

Seminarraum 2

10:00 - 11:00 Uhr
Teilhabe an Arbeit 4.0 - einfach - für - alle?

Digitale Technologien durchdringen die Arbeitswelt. Das bedeutet für Menschen mit Behinderung Chancen und Risiken. Wie müssen Assistenzsysteme beschaffen sein, damit Menschen mit Beeinträchtigungen diese nutzen können? Welche Schlußfolgerungen ergeben sich daraus für die Mensch-Technik-Interaktion: Assistiert die Technik dem Menschen, oder wird der Mensch zum Adjektiv neuer Technologien? Gelingt es durch deren Einsatz, mehr Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verorten? Das Projekt „RegHUB – Smart Social Solutions“ gibt Antworten auf diese Fragen.
Stefanie Frings (Diakonisches Werk Recklinghausen, Wissenschaftliche Tätigkeit an der TU-München zum Thema Diversitätssoziologie)

11:00 - 12:00 Uhr
Digitalisierung - Inklusion - Arbeit (DIA)

DIA ( www.dia-online.de ) steht für die barrierearme, digital unterstützte Lernumgebung. DIA zielt darauf ab, zukünftig mehr Personen mit Beeinträchtigungen als bisher Teilhabe am Arbeitsmarkt im Hotel- und Gaststättengewerbe zu ermöglichen. Mittels Software und nachgelagerten Lern- und Kooperationstools wird gewährleitst, dass dem/der Nutzer/in Lerninhalte entsprechend seines/ihres jeweiligen Unterstützungsbedarfs aufbereitet dargestellt werden. DIA kann damit das arbeitsplatzintegrierte (informelle) sowie das institutionelle (formale) Lernen mit digitalen Medien unterstützen.
Regina Schafmeister (Stiftung Kolping Forum), N.N. (RLS jakobsmeyer GmbH), N.N. (Universität Bielefeld)

12:00 - 13:00 Uhr
Digitale Welt - Aufbewahrung, Archivierung und Cloud Computing

Der Weg in die digitale Gesellschaft schreitet voran. Die Übermittlung elektronischer Belege sowie der Datenaustausch sind Unternehmensalltag geworden. Der Vortrag sensibilisiert Unternehmer für die Bedeutung der elektronischen Langzeitarchivierung und gibt wichtige Anregungen, um ein geeignetes Archivsystem für den eigenen Betrieb aufzubauen.
Christian Goede-Diedering (DATEV eG)

13:00 - 14:00 Uhr
Online-Marketing für Inklusionsbetriebe

Planen Sie einen neuen Online-Auftritt oder gibt es Gründe, die bestehende Online-Präsenz zu überarbeiten? Fällt es Ihnen schwer, die Ziele Ihres Online-Auftritts zu benennen und messbar zu machen? Was sind die Bausteine für eine erfolgreiche Umsetzung?
Der Vortrag gibt Ihnen Hinweise für ein strategisches Vorgehen, um Ihr Web-Projekt zum Erfolg zu führen.
Manuela Kisker(FAF Fachberatung für Arbeits- und Firmenprojekte)

14:00 - 15:00 Uhr
Industrie 4.0 – Assistenzsysteme als Chance auf Teilhabe und Inklusion

Die Digitalisierung der Arbeit birgt Vor- und Nachteile für Menschen mit Behinderungen. Um mit der fortschreitenden Technik Schritt zu halten, setzen Unternehmen wie der wertkreis Gütersloh gGmbH für die Menschen mit Behinderungen auf spezielle digitale Assistenzsysteme. Das Fraunhofer-Institut in Lemgo unterstützt bei der Entwicklung von Prototypen. Das dahinterstehende Prinzip eröffnet auch anderen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Zielgruppen neue Perspektiven.
Anja Große-Coosmann (wertkreis Gütersloh), Sascha Jenderndy (Fraunhofer IOSB-INA)

Seminarraum 3

Ab 11:00 Uhr finden Sie im Seminarraum 3 die Vorträge zur CEFEC-Konferenz, welche am 18.03. im Rahmen der LWL-Messe der Inklusionsunternehmen stattfindet. Die Vorträge sind offen für alle!

10:00 - 11:00 Uhr
Vergaberecht: Eine Chance zur Stärkung der Inklusionsunternehmen

Der Workshop informiert über die rechtlichen Grundlagen der öffentlichen Vergabe von Aufträgen und über die Möglichkeiten der bevorzugten Vergabe an Inklusionsbetriebe. Die Beschaffungsstrategie beim LWL und praktische Hinweise bei der Bewerbung um öffentliche Aufträge runden den Vortrag ab. 
Oliver Fuhrmann (Zentraler Einkauf LWL)

 

CEFEC-Konferenz. Weitere Informationen finden Sie auf www.34cefecconference.com

11:00 - 12:00 Uhr
Inklusiv Führen - Umgang mit der Unterschiedlichkeit in Teams

Unterschiede wie Geschlecht oder Alter fördern in der Regel die soziale und fachliche Kompetenz von Teams. Leistungsunterschiede hingegen führen häufig zu Spannungen und Unverständnis. Dies stellt eine besondere Herausforderung in vielen Inklusionsunternehmen dar. Der Workshop setzt sich damit auseinander, welche Aspekte gefördert werden können, damit Kooperation, gegenseitige Unterstützung und konstruktive Konfliktlösung in Teams trotz bestehender Leistungsunterschiede besser gelingen.
Ingrid Stumpf (FAF gGmbH)

12:00 - 13:00 Uhr
Ausbildung in Inklusionsunternehmen lohnt sich

Ausbildung ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und eine Chance für Inklusionsunternehmen, freie Stellen mit geeigneten Nachwuchskräften passgenau zu besetzen. Wie Ausbildung in Inklusionsunternehmen funktioniert, was zu berücksichtigen ist, welche Stolpersteine den Weg begleiten können und welche finanzielle Unterstützung möglich ist, erfahren Sie anhand von Praxisberichten aus mehreren in der Ausbildung von Menschen mit Behinderungen besonders erfolgreichen Unternehmen.
Chris Eric Hack (pro mente Oberösterreich), Uwe Kintscher (Lebenshilfe Erfurt), Patricia Sundström (Rysseviken), Monika Zimmermann (LKS gGmbH)

14:00 - 15:00 Uhr
Aussichtsreiche Geschäftsideen im Bereich "Green & Social Business"
In Zeiten des Klimawandels verfolgen Inklusionsunternehmen nicht nur soziale Ziele, sondern immer häufiger auch ökologische. Wie sich ökologische Nachhaltigkeit mit der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen und anderen Benachteiligungen wirtschaftlich sinnvoll vereinen lässt, soll anhand von verschiedenen Ansätzen aus Deutschland, England und der Schweiz vorgestellt werden.
Norbert Bogner (miteinander leben service gGmbH), Richard Mehmet (Community Wood Recycling), Roland Z'Rotz (Oeko Service GmbH), N.N. (gpe gGmbH)

15:00 - 16:00 Uhr
Erfolgsfaktoren für die Beschäftigung von Menschen mit psychichen Beeinträchtigungen

Die Zahl der Menschen, die unter seelischen Behinderungen oder psychischen Beeinträchtigungen leiden, nimmt stetig zu. Um ihre Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu gewährleisten, müssen neben dauerhaften Nachteilsausgleichen und begleitender Unterstützung auch in den Unternehmen die richtigen Schritte getroffen werden. Die Anpassung von Unternehmensprozessen, Personalstrategien und Arbeitszeitmodellen kann ausschlaggebend sein für den Beschäftigungserfolg. Auch grundsätzliche Faktoren wie die Kultur oder das Geschäftsfeld eines Unternehmens sind zu berücksichtigen. 
Athina Fragkouli (Society of Social Psychiatry and Mental Health), Pavel Novak (FOKUS Association for Mental Health Care), N.N. (Mental Health Europe)

16:00 - 17:00 Uhr
Innovatives Kompetenzmanagement und Ausbildung in Inklusionsunternehmen

Im Fokus des ErasmusPlus Projekts, das bag if und FAF gemeinsam mit drei europäischen Dachverbänden durchführen, stehen die Entwicklung, Implementierung und Übertragung innovativer Personalentwicklungsinstrumente und -module. Es geht einerseits um Kompetenzentwicklung beim Schaffen inklusionsgerechter Strukturen, Prozesse und Beziehungen in Inklusionsunternehmen und zum zweiten um spezielle Personalentwicklung für Menschen mit Behinderung in Betrieben des Sektors Facility Management. Die Ergebnisse des Projektes werden vorgestellt und gemeinsam mit der Frage der Übertragbarkeit auf deutsche Inklusionsunternehmen erörtert.
Stéphane Foisy (UNEA), Peter Stadler (FAF gGmbH)

17:00 - 18:00 Uhr
Win-Win-Potentiale: Wie CEFEC und seine Mitglieder kooperieren können

Seit über 30 Jahren vertritt CEFEC die Interessen von Sozialunternehmen in Europa und vernetzt die unterschiedlichsten Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verbandswelt. Die Mitglieder der bag if sind auch automatisch Mitglied von CEFEC. Wir wollen an konkreten Beispielen vorstellen, welcher Nutzen sich daraus für die Mitglieder und die CEFEC durch neue Kooperationen und Projekte ergeben kann.
Umberto Carrescia (Cooperativa Social Città Azzurra) Petru Vasile Gafiuc (CEFEC), Asta Jaseliuniene (ZISPB), Felicitas Kresimon (Legacoopsociali), Jukka Lindberg (Vates Foundation), Roland Z'Rotz (Oeko Service GmbH)